Nachdem vor wenigen Stunden Google in Frankreich vermutlich unabsichtlich bereits einen Post über Google Drive veröffentlicht und schnell gelöscht wurde (über Google Übersetzer und Google+ immer noch verfügbar), ist Google Drive nun offiziell gestartet.
Clients für Mac und PC sowie Android sind bereits verfügbar, für iPhone und iPad sollen die Apps noch folgen. Eins der schon teilweise von Google Docs bekannten Features ist die Dateifreigabe. So können mehrere Personen gleichzeitig an einer Datei arbeiten und die Änderungen von allen direkt in Echtzeit sehen. Auch eingebaut ist eine Suche für Dateien in Drive, inklusive Volltext-Suche innerhalb der hochgeladenen Dokumente. Zudem werden auch Objekte wie in der normalen Google-Suche erkannt. Wollt ihr z.B. ein Foto von dem Eiffelturm aus dem letzten Paris-Trip ansehen, gebt ihr einfach “Eifelturm” ein und das entsprechende Bild wird euch angezeigt, egal wie der Dateiname ist oder in welchem Order es sich befindet.
Auch Videos und Photoshop sowie Illustrator-Dateien lassen sich direkt im Browser öffnen. Selbstverständlich können alle Dateien auch mit Programmen/Webanwendungen von Drittherstellern erstellt und bearbeitet werden.
Zudem sind die Freigabe-Optionen relativ detailiert. So kann ausgewählt werden, ob die Personen die Dateien z.B. nur ansehen kommentieren oder auch bearbeiten dürfen. Auch eine Rollback-Funktion zu maximal 30 Tage alten Versionen ist eigebaut.
In der kostenlosen Version erhaltet ihr 5GB kostenlos, die Upgrade-Preise sind aber wirklich extrem günstig im Vergleich zu anderen Anbietern.
Auf Dauer wird sich zeigen müssen, welcher Anbieter mit den besten Funktionen zum guten Preis anbieten wird. Google Drive ist auf jeden Fall mit einem sehr günstigen Preismodell am Start, während Dropbox schon lange sehr bekannt ist.





